Festival "Raízes"
Organisiert von Graduado Croiss
Was am Wochenende geschehen ist?
Nur Capoeira, Maculelê Workshops, Batizado, Kordelwechsel – und ganz nebenbei noch die Prüfung der Fortgeschrittenen! Ein Wochenende voller Energie, Rhythmus, Schweiß und neuer Herausforderungen. Wer dabei war, weiß: Das war mehr als nur Training – das war pure Axé!
Maculelê Workshop
Was Maculelê ist ?
Maculelê ist ein afrobrasilianischer Stocktanz, der aus den Kulturen afrikanischer Sklaven in Brasilien stammt. Er wird oft rhythmisch zu Trommeln getanzt und kombiniert kraftvolle Bewegungen mit choreografierten Schlägen zweier Holzstöcke – voller Energie, Ausdruck und Tradition. Und die Person die und das am diesen Wochenende gezeigt war, war Contramestre Bebei er ist extra aus Portugal hier hergeflogen.
Prüfung
Die Prüfung war das zentrale Highlight des Wochenendes. Hier konnten die Schüler*innen zeigen, ob sie im letzten Jahr genug gelernt und sich weiterentwickelt haben. Technik, Rhythmus und Haltung wurden auf die Probe gestellt – und mit der bestandenen Prüfung der nächste Schritt auf ihrem Capoeira-Weg gemacht. Ein wichtiger Moment voller Fokus, Stolz und Motivation für das kommende Jahr.
Graduado Prüfung
Die Prüfung war mit Abstand das wichtigste Element des Wochenendes – besonders die der Fortgeschrittenen. Hier ging es nicht nur um Technik, sondern um das gesammelte Wissen und die Entwicklung der letzten Jahre. Wer diese anspruchsvolle Prüfung bestand, machte einen bedeutenden Schritt in Richtung des ersten Lehrer-Titels: Graduado. Ein Moment voller Verantwortung, Stolz und neuer Perspektiven.
Dieses Jahr haben Caracol und Maçã die Prüfung erfolgreich abgeschlossen und sind nun in der Capoeira Welt als Graduado Caracol und Graduada Maçã bekannt.
Mestre Cobrinha Verde
Mit dem emotionalen Tribut an Mestre Cobrinha Verde fand unser Festival einen würdigen Abschluss. In Erinnerung an seine Inspiration, seine Hingabe zur Capoeira und seinen unermüdlichen Einsatz für die Kultur, endete das Wochenende mit einem Moment des Respekts und der Dankbarkeit. Sein Vermächtnis lebt weiter – in jeder Bewegung, jedem Rhythmus und in der Gemeinschaft, die er mitgeprägt hat.